Aus dem Herzen heraus ...               

n. Marshall B. Rosenberg

Ein Beispiel:

 

  • Musst Du überall Deine Sachen liegen lassen?
  • Das machst Du mit Absicht!
  • Ich habe wirklich Besseres zu tun!
  • Ich bin nicht Deine "Putze"! Räum' auf!

 

Mit dem entsprechenden Tonfall ist dieser Ausbruch äußerst unangenehm für das jeweilige Gegenüber.

Das Ziel der Gewaltfreien Kommunikation ist nicht, Menschen und deren Verhalten zu ändern, um unseren Willen durchzusetzen: Es geht darum, Beziehungen aufzubauen, die auf Ehrlichkeit und Empathie beruhen, sodass schließlich die Bedürfnisse aller erfüllt sind.

Marshall B. Rosenberg

Marshall Bertram Rosenberg wurde am 06.10.1934 in Ohio geboren und verstarb am 07.02.2015 in New Mexiko.

 

Der frühe Kontakt mit Rassenunruhen ließ ihn die Gewaltfreie Kommunikation zur Konfliktlösung entwickeln.

 

Inspiriert und beeinflusst wurde seine Arbeit von den Lehren Carl Rogers, der es in seiner Psychologie verstand eine auf den Klienten abgestimmte, empathische Gesprächstherapie durchzuführen bzw. Gandhis Überlegungen und Ansichten zur Gewaltlosigkeit.

 

Sein Konzept fand vielerorts Einsatz (Familien, Schulen, Psychotherapie, uvm.) und wird stetig in der Krisenintervention eingesetzt.

 

Rosenbergs Ziele waren:

 

  • Ablösung von alten Mustern (vor allem in der Richtung: "Angriff ist die beste Verteidigung!"
  • Reduzierung von Gewaltreaktionen
  • Förderung von Achtung und Wertschätzung
  • Der Gedanke folgt der Aufmerksamkeit!
     

So bietet die Gewaltfreie Kommunikation ein unglaubliches Potential:

 

       "harmonische Giraffensprache"   vs.   "destruktiver Wolfssprache"

  • Beobachtung                                       vs.    Analyse/Diagnose
  • auslösendes Gefühl                        vs.    Schuldzuweisungen
  • Bedürfnis                                              vs.    Verurteilungen
  • Bitte                                                         vs.    Druck/Zwang

 

Unser Beispiel von vorhin in veränderter Form:

 

  • In den letzten drei Wochen fand ich mehrmals Deine Socken, Unterhemden, Hosen in unseren Räumen verteilt. Ich habe sie eingesammelt und zur Wäsche gebracht.
  • Ich bin genervt.
  • Ich würde mir mehr Ordnung wünschen um auch ein wenig Zeit für mich, für uns zu haben.
  • Lass uns bitte überlegen, wie wir wieder mehr Ordnung in unsere Wohnung bekommen.
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© Angelika & Ivo Andreas SCHNEIDER